Stark durch den Sturm – Blog

Unverpacktes Wasser

Mai 29th, 2010

Liebe Leserinnen und Leser -

während es in den meisten Blogeinträgen von Stark durch den Sturm darum ging, die eigene Lebensqualität und die der Menschen um uns herum zu verbessern, laden wir Sie dazu ein, den Blick zu erweitern.

Es geht um etwas so Offensichtliches, dass viele von uns es vielleicht gar nicht mehr wahrnehmen: Die Tatsache, dass wir ein fast kostenlos verfügbares Allgemeingut in unserer westlichen Welt meist für viel Geld einkaufen – unser Trinkwasser. Es werden jährlich weltweit Milliarden Euro ausgegeben, sehr viele Rohstoffe benötigt und die Umwelt verschmutzt, damit wir Wasser aus Italien, Frankreich oder den Fiji-Inseln trinken können. Obwohl es das gleiche Produkt in jedem Haus gibt. Ggf. nicht ganz so schmackhaft – doch ist dieser kleine Unterschied es wert? Wären nicht gute Wasserfilter in der Küche unterm Strick kostengünstiger, einfacher und umweltschonender?

Der folgende Film hat mich sehr beeindruckt – schauen Sie mal, was es mit Ihnen macht:

Herzlichst

Sebastian Purps

Sebastian Purps

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us

Begeisterung ist Doping für Geist und Hirn

Neue Erkenntnisse der Hirnforschung – Wie Eltern lernen können, sich selbst und ihre Kinder zu begeistern

Leider können sich Erwachsene nur vereinzelt an ihre ersten Kindheitserlebnisse erinnern. Erinnern an dieses Glücksgefühl, mit dem sie sich als kleines Kind auf den Weg gemacht haben, die Welt zu entdecken. Sie können sich kaum entsinnen an diese unglaubliche Offenheit, Gestaltungslust und Entdeckerfreude. Sie haben nur eine getrübte Vorstellung von dieser den ganzen Körper durchströmenden Begeisterung über sich selbst und über all das, was es damals zu entdecken und zu gestalten gab. Wären diesen Erinnerungen präsenter, wären viele Sorgen, Probleme und Nöte des Erwachsenseins gar nicht existent.

Leider ist vielen Erwachsenen genau das, weitgehend verloren gegangen was einem Kind die pure Lebensfreude vermittelt: die Begeisterung. Zwanzig bis fünfzig mal am Tag erlebt ein Kleinkind einen Zustand größter Begeisterung. Und jedes Mal kommt es dabei im Gehirn zur Aktivierung der emotionalen Zentren. Die dort liegenden Nervenzellen haben lange Fortsätze, die in alle anderen Bereiche des Gehirns ziehen. An den Enden dieser Fortsätze wird ein Cocktail von neuroplastischen Botenstoffen ausgeschüttet. Diese Botenstoffe bringen nachgeschaltete Nervenzellverbände dazu, verstärkt bestimmte Eiweiße herzustellen. Diese werden für das Auswachsen neuer Fortsätze, für die Bildung neuer Kontakte und für die Festigung und Stabilisierung all jener Verknüpfungen gebraucht, die im Hirn zur Lösung eines Problems oder zur Bewältigung einer neuen Herausforderung aktiviert worden sind.

Das ist der Grund, warum wir bei all dem, was wir mit Begeisterung machen, auch so schnell immer besser werden. Jeder kleine Sturm der Begeisterung führt gewissermaßen dazu, dass im Hirn ein selbsterzeugtes Doping abläuft. So werden all jene Stoffe produziert, die für alle Wachstums- und Umbauprozesse von neuronalen Netzwerken gebraucht werden. So einfach ist das: Das Gehirn entwickelt sich so, wie und wofür es mit Begeisterung benutzt wird.

Deshalb ist es entscheidend, sich als Heranwachsender oder Erwachsener diese Begeisterung zu bewahren. Leider erleben wir im Laufe unseres Lebens alle zu oft das Gegenteil. Wir stellen fest, dass uns die anfängliche Begeisterung, mit der wir uns als kleine Entdecker und Gestalter unserer Lebenswelt auf den Weg gemacht haben, beim Älterwerden zunehmend abhanden kommt. Denn wie oft überwältigt uns heute noch ein Sturm der Begeisterung? Einmal pro Tag, einmal pro Woche? Einmal im Monat?

Das Schlüsselwort zur Beantwortung dieser Frage heißt: Bedeutsamkeit. Damit wir uns für etwas begeistern, muss es bedeutsam für uns selbst sein! Das ist die Krux.

Für ein kleines Kind ist noch fast alles bedeutsam, was es erlebt, erfährt und unternimmt. Aber je besser es sich später in seiner Lebenswelt einzurichten und zurechtzufinden gelernt hat, desto unbedeutender wird alles andere, was es in dieser Welt sonst noch zu entdecken und zu gestalten gibt. Wir sind gefangen in Routine. Indem wir älter werden, Erfahrungen sammeln und unsere Lebenswelt nach unseren Vorstellungen gestalten, laufen wir zunehmend Gefahr, im Hirn einzurosten. Wir kennen „unsere Pappenheimer“ und wissen „wie der Hase läuft“. Wir erledigen unseren Job. Wir machen, was getan werden muss. Wir funktionieren. Der Preis dafür ist hoch: für uns verliert das Leben seinen eigentlichen Reiz. Alles ist gleichermaßen bedeutsam oder unbedeutsam. Wir haben zwar unser Leben optimal in den Griff bekommen; unsere kindliche Begeisterungsfähigkeit mit seinen ganzen Reizen für unseren Geist haben wir aber bis zur Leblosigkeit abgewürgt.Es ist dringend an der Zeit, dass wir als Gesellschaft dieser negativen Entwicklung entgegensteuern. Denn wie es einem einzelnen Menschen mit der fehlenden Begeisterung ergeht, ergeht es auch unserer menschlichen Gemeinschaft. Wir erleben das Tag für Tag in der Familie, der Schule, dem Beruf. Unsere ganze Gesellschaft hat gewissermaßen kollektiv die Begeisterungsfähigkeit verloren. Es fehlt ihr sichtbar an Kreativität, Lebensfreude, Entdeckerlust und Gestaltungskraft. Daher dümpelt sie in eingefahrenen Routinen mit festgefügten Verwaltungsstrukturen dahin. Sie hat alles – scheinbar – im Griff und lässt sich sogar von Krisen kaum noch erschüttern. Sie funktioniert noch, aber sie lebt nicht mehr.

Dazu kommt: den allermeisten Menschen (unseren Verwandten, Freuden, Arbeitskollegen) wird es immer wichtiger, gut zu funktionieren. So funktionalisiert diese begeisterungslos gewordene Gesellschaft erst ihre Erwachsenen und am Ende sogar noch ihre Kinder. Die werden mit Wissen abgefüllt und es werden ihnen bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten beigebracht, anstatt in ihnen die Fackel der Begeisterung am eigenen Entdecken und Gestalten zum Lodern zu bringen.Die moderne Hirnforschung kennt den Weg hinaus aus diesem Dilemma. Sie hat wissenschaftlich ergründet: Alles, was Menschen hilft, was sie einlädt, ermutigt und inspiriert, eine neue, andere Erfahrung zu machen als bisher, ist gut für das Hirn und damit gut für die Gemeinschaft. Menschen, denen es gelingt, ihr Gehirn noch einmal auf eine andere als die bisher gewohnte Weise zu benutzen, bekommen ein anderes Gehirn. Menschen, die sich noch einmal mit Begeisterung für etwas öffnen, was ihnen bisher verschlossen war, praktizieren dieses wunderbare Selbstdoping für das eigene Gehirn.Die Wissenschaft nennt diesen Prozess Potenzialentfaltung. Es ist das genaue Gegenteil von dem, was die meisten Menschen gegenwärtig betreiben: bloße Ressourcennutzung.

So lautet die frohe Botschaft der Hirnforscher: Wer sein Gehirn nicht zu einer Kümmerversion dessen machen will, was daraus hätte werden können, der muss seine kindliche Begeisterungsfähigkeit zurück gewinnen. Er muss sich einladen, ermutigen und inspirieren lassen, die Welt noch einmal so zu betrachten, wie damals, als er noch ein Kind war: mit all der Entdeckerfreude und Gestaltungslust, die als Anreiz und Dünger für das eigene Hirn gebraucht werden.

Um bei Heranwachsenden die kindliche Begeisterung dauerhaft virulent zu halten und sie immer wieder neu zu entfachen, müssten die Eltern die Rolle des Motivators übernehmen. Sie könnten, ihre Kinder resistent machen gegen Routine, Trägheit und Trübsal. Das kann aber nur gelingen, wenn sich diese Eltern ihre Befähigung zur Potenzialentfaltung selbst erhalten haben; wenn sie selbst weiter in das Leben verliebt sind und sich für all das begeistern, was dieses Leben tagtäglich in seiner ganzen Buntheit und Schönheit bietet – wie damals, als sie selbst noch kleine Kinder waren.

Eltern, die ein allzu funktionalisiertes Leben bereits in Rolle des Ressourcennutzers gedrängt hat, brauchen allerdings selbst einen äußeren Antrieb, um zurückzufinden zu einer authentischen Begeisterung zurückzufinden, die sie auf ihre Kinder übertragen können. Sie müssten ihren Kindern wirklich neue Perspektiven, als Gestalter, nicht aber als Bewältiger ihres Lebens bieten.

Familie und Schule bilden vor diesem Hintergrund ein Beziehungsgeflecht, in dem alle Beteiligten Lehrer, Eltern und Kinder gemeinsam ihre Begeisterung am Entdecken und Gestalten wiedererlangen können. Zu entdecken, mit welchen Methoden und Angeboten, die Kinder für das Lernen und die kreative Nutzung von Wissen begeistert werden können, müssten Eltern und Lehrer sehr begeistern. Nur wer in der Lage ist, sich an den Kindern zu begeistern, wird in der Lage sein, ihnen auch genug Begeisterungs-Doping für ihr Hirn mit auf den weiteren Lebensweg zu geben.

Hören Sie mehr über Prof. Dr. Gerald Hüther, Emotionale Kompetenz und Neurobiologie

Dieser Artikel stammt mit freundlicher Genehmigung von der neuen Webseite von Prof. Dr. Gerald Hüther

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten“, sagte der irische Literatur-Nobelpreisträger Georg Bernhard Shaw. Was er so treffend auf den Punkt gebracht hat, wiederholt sich jedes Jahr im Kollektiv. Nicht nur zum Jahreswechsel, immer wieder geistern die guten Vorsätze durch unsere Köpfe. So weit so gut. Doch oft werden dabei folgende zwei Fehler gemacht.

1. Die neuen Vorsätze sind eine Hochrechnung der Vergangenheit

Wir erinnern uns früher und an unsere ambitiösen Vorsätze. Auf Grund unseres unbewussten Perfektionismus nehmen wir eher jene Dinge wahr, die wir nicht erreicht haben. Dann geloben wir Besserung. Mit diesem schlechten Gewissen kommen zur Liste der alten, nicht umgesetzten Vorsätze noch ein paar neue oben drauf. Im schlimmsten Fall wird diese Liste eine „und“ Liste. Zum Beispiel: Mehr Sport „und“ mehr Zeit für die Familie „und“ weniger Stress „und“ abnehmen „und“ gesünder Essen „und“ … “und“ …
Was wir unserem Selbstvertrauen damit antun, wird erst auf den zweiten Blick klar:

- Auf Grund der mangelnden Präzision in der Formulierung wissen wir gar nicht, wann wir erfolgreich waren.

- Wenn wir nur eines der Dinge nicht erfolgreich umgesetzt haben, verlieren wir auf der ganzen Linie. Mehr Präzision und ein Wechsel zur „oder“ Verkettung sind besser fürs Selbstvertrauen: Dreimal pro Woche 30 Minuten joggen „oder“ fünf Portionen Obst am Tag „oder“ zweimal pro Woche eine Stunde ins Fitnessstudio „oder“ einmal im Monat mit dem Partner ausgehen usw. Mit der „oder“ Verkettung nimmt die Chance zu gewinnen deutlich zu. Damit wächst das Selbstvertrauen und die Lust immer Größeres anzupacken. Geben Sie sich die Chance, sich selbst zu überraschen!

2. Sie nehmen sich zu viel vor.

Auch hier treibt uns unser schlechtes Gewissen an. Da Sie sich selbst bewiesen haben, dass Sie zu wenig hingekriegt haben, muss jetzt alles besser werden. Damit ist das nächste Scheitern vorprogrammiert. Das Ergebnis: Sie nehmen sich mehr vor und setzen weniger um. Was zwar gut gemeint ist, führt zur Angst erneut zu scheitern. „Weniger ist mehr“, weiß der Volksmund. Denn jedem ist eigentlich klar: Gelingt es uns, ein Thema bis in die Tiefe umzusetzen, erfolgt daraus eine kraftvolle Veränderung. Zu viel anzupacken ist der Weg zur Gießkanne. Unsere Umsetzungskraft wird abgeschwächt. Die Lösung: Nehmen Sie sich weniger, dafür umso Wichtigeres vor. Werden Sie zum Brennglas.

Hören Sie mehr Über Boris Grundl, Persönliche Ziele und Selbstvertrauen

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us

Zwei stattliche Holzfäller nehmen an einem Holzfäller-Wettbewerb teil. Gewinner ist, wer im gleichen Zeitraum die meisten Bäume fällt. Bereits im Morgennebel um 7.00 beginnt der Wettbewerb. Holzfäller Nr. 1 beginnt kraftvoll einen Baum nach dem anderen zu fällen. Er kann Holzfäller Nr. 2 nicht sehen, jedoch hört er dessen Schlag der Axt. Jeweils zur vollen Stunde kann Holzfäller Nr. 1 die Axt von Holzfäller Nr. 2 nicht mehr hören. “Ach”, denkt er sich “mein Kontrahent macht Pause … ich werde weitermachen und nutze die Zeit, um einen Vorsprung zu erarbeiten”. Er gönnt sich keine Ruhe und arbeitet hart durch – schliesslich will er Erster sein. Auch, wenn sein Körper schmerzt, sein Herz rast und er kaum noch Luft bekommt.
Als schliesslich nach 6 Stunden der Wettbewerb vorbei ist, stellt sich heraus, dass Holzfäller Nr. 2 mit deutlichem Vorsprung gewonnen hat. Völlig unerwartet ist Holzfäller Nr. 1 entsprechend niedergeschlagen. Nach einigen Momenten geht er zu Holzfäller Nr. 2 und fragt: “Wie ist das möglich? Ich habe dich jede Stunde 10 Minuten Pause machen hören. Ich habe daher innerhalb der 6 Stunden mindestens 1 Stunde länger gearbeitet als Du. Weshalb hast Du trotzdem gewonnen?”
Holzfäller Nr. 2 antwortet: “Ich habe keine Pause gemacht – ich habe mir etwas Ruhe gegönnt und dabei meine Axt geschärft”

Wenn Sie zum Jahreswechsel bereits Zeit zum schärfen Ihrer Axt eingeplant haben, stellen Sie sich in dieser Zeit doch folgende 3 Fragen:

1. Welches sind die wichtigsten Ereignisse und Erlebnisse für Sie in 2009 gewesen ?
2. Was war Ihnen durch diese Ereignisse und Erlebnisse bereits 2009 möglich, woran sind Sie gewachsen ?
3. Was wird Ihnen dadurch 2010 und darüber hinaus noch alles möglich sein ?

Wenn Sie mehr über Zeitmanagement erfahren wollen, hören Sie in “Die Zeit Ihres Lebens” von Sebastian Purps rein!

Sebastian Purps

Sebastian Purps

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us

Wo stehen wir?

Dezember 23rd, 2009

Das American Museum of National History hat kürzlich einen neuen Film veröffentlicht, der im Mai 2010 bei einer Ausstellung zu sehen sein wird. Hier gibt es bereits einen Einblick, der uns nochmal die Verhältnismässigkeit von uns aufzeigt. Geniessen Sie einige Minuten voller Impressionen über “Wo wir uns im grossen Ganzen befinden”

Philosoph und Logiker Prof. Matthias Varga von Kibéd – erweitert in seinen Interviews auch Ihren Blickwinkel. Auf eine andere Art, doch genauso inspirierend!

Prof. Matthias Varga von Kibéd

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us

Der Kampf der Wölfe

Dezember 12th, 2009

Eine Geschichte der Navajo-Indianer illustriert sehr bildhaft die Eigenschaft der Selbstbeeinflussung:

Der Großvater zu seinem Enkel: „Manchmal habe ich das Gefühl, dass in mir ein Kampf tobt – ein Kampf zwischen zwei Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er ist der Wolf des Zorns und Neids, der Sorge, des Vorwurfs, der Gier und der Arroganz,des Selbstmitleids, der Schuld, der Ablehnung, der Minderwertigkeit oder Überlegenheit; der Angst vor der Heilwerdung von Körper und Seele, vor dem Erfolg und davor, dass das, was die anderen gesagt haben, wahr sein könnte; der Angst, in den Mokassins eines anderen zu laufen, um nicht mit seinen Augen sehen und seinem Herzen fühlen zu müssen, wie sich die Wirklichkeit aus seiner Sicht darstellt, so dass ich an hohlen Ausreden festhalten kann, die ich im Inneren längst als falsch erkannt habe. Der andere Wolf ist gut. Er ist der Wolf der Freude, des Friedens, der Liebe und Hoffnung, der Gelassenheit, Bescheidenheit und Güte, des Mitgefühls für jene, die mir geholfen haben, wenngleich ihre Bemühungen nicht immer perfekt waren, der Bereitschaft, mir selbst und anderen zu vergeben und zu erkennen, dass ich mein Schicksal selbst in der Hand habe.“

Nachdem der Enkel eine Weile über die Worte seines Großvaters nachgedacht hatte, fragte er: „Sag mir, Großvater, welcher der beiden Wölfe wird nun gewinnen?“ Der weise, alte Mann antwortete: „Der Wolf, den ich zu füttern beschließe.“

Herzlich Ihr

Stefan Frädrich

Dr. Stefan Frädrich

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us

Nachdem wir immer wieder Anfragen bekommen haben, wie man “Stark durch den Sturm” verschenken kann, haben wir seit heute eine eigene Seite dazu eingerichtet.

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us

Gewohnheiten verändern

November 30th, 2009

„Die Gewohnheit ist ein Seil.
Wir weben jeden Tag einen Faden, und schließlich können wir es nicht mehr zerreißen.“
Thomas Mann (1875-1955
)

Zum einen geben uns Gewohnheiten Sicherheit und ermögliche es uns,routinierte Aufgaben effektiv und quasi automatisch zu erledigen, ohne viel darüber nachzudenken. Das spart Energie. Zum anderen hindern uns Gewohnheiten daran, neue Wege auszuprobieren, Routinen zu hinterfragen und kreativ zu sein. Das verhindert Entwicklung. Um sich also persönlich weiter zu entwickeln, ist es nützlich seine Routinen (“Das hab ich doch immer so gemacht!”) mal kritisch zu hinterfragen und hin und wieder seine Gewohnheiten zu verändern. Nachfolgend einige Tipps, wie das gelingt:

1. Entscheiden Sie sich für ein klares Ziel und begründen Sie, warum es Ihnen wichtig ist, dieses Ziel zu erreichen, d.h. diese Gewohnheit zu verändern. Welches Motiv treibt Sie an?

2. Haben Sie das Gefühl der Machbarkeit? Diese Frage ist wichtig, um eine Überforderung zu verhindern, die Sie demotiviert.

3. Starten Sie den ersten Schritt Ihrs Vorhabens innerhalb der nächsten 78 Stunden.

4. Gehen Sie immer nur ein Vorhaben an. Denn: “Wir können immer nur einen Hasen jagen!” (Otto v. Bismarck)

5. Machen Sie sich den Anfang so leicht wie möglich, fangen Sie mit kleinen Schritten an.

6. Lassen Sie (in den ersten 21 Tagen) keines Falls eine Ausnahme zu – notfalls starten Sie ein Minimalprogramm. Halten Sie sich immer wieder vor Augen, WARUM Sie diese Gewohnheit verändern wollen. Denken Sie an Ihr Motiv!

7. Bleiben Sie am Ball, ohne sich zu überfordern. Willenskraft ist ein Muskel, denn Sie trainieren können!

8. Die Wahl unserer Worte beeinflusst unsere Gedanken, unsere Weltanschauung und Gefühle: Entdecken Sie die Welt der Möglichkeiten statt der der Zwänge: Sagen Sie nicht „ich muss“ sondern „ich will“. Das verwandelt den inneren Druck in einen inneren Drang, etwas zu tun.

9. Anfangs ist ein hoher Energie-Einsatz notwendig, weil Sie gegen den Strom Ihrer Gewohnheiten schwimmen. Dann langsam (nach ca. 21 Tagen) ändert der Strom langsam seine Richtung.

10. Belohnen Sie sich, wenn Sie Ihr Vorhaben umgesetzt haben!

von Nicola Fritze

Nicola Fritze

Wenn Sie noch mehr darüber lernen wollem, wie Sie Ihre Gedanken managen und ins Handeln kommen, hören Sie in Nicola Fritzes Audioseminare rein!

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us

Magic Happens

November 26th, 2009

Erinnern Sie sich noch daran, wie Ihre letzte Beziehung begann? Was waren das für “Codes”, die nur Sie und ihr Partner verstanden? Wie fühlte sich das an … ganz zu Beginn?

Wenn Sie gerade nicht in einer Beziehung sind und das spannende Lernfeld nutzen wollen, das entsteht, wenn man mit potentiellen Partnern in Kontakt kommt, hören Sie in das Audioseminar “Im Spiel sein” von Sebastian Purps rein!

Sebastian Purps

Sebastian Purps

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us

Perspektiven …

November 19th, 2009

… manchmal ist es hilfreich, sich umzuschauen. Und wahrzunehmen, wie andere Menschen mit sich, dem Leben und den Herausforderungen umgehen … schauen Sie doch einen Moment in dieses Video rein. Wenn Sie mehr erfahren wollen, besuchen Sie die Website dieses aussergewöhnlichen Menschen.

Einer unserer Experten – Prof. Matthias Varga von Kibéd – spricht in seinen Interviews auch über Perspektiven – insbesondere in Phasen, in denen wir uns in einer Krise fühlen.

Prof. Matthias Varga von Kibéd

Mit Freunden teilen:
  • Facebook
  • TwitThis
  • del.icio.us